USB-Druckserver

Olga Weis

Ob Sie Ihren lokalen USB- oder seriellen Drucker über das Netzwerk freigeben müssen oder von einem anderen Netzwerkcomputer aus remote zugreifen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. In diesem Artikel werden wir zwei beliebtesten Methoden zum Teilen eines Gerätes über Ethernet betrachten.

Was ist ein Druckserver?


Ein Druckserver ist ein Hardwaregerät, das es ermöglicht, auf einen nicht vernetzten Drucker von jedem Computer aus zuzugreifen, der mit einem lokalen Netzwerk verbunden ist. Das bedeutet, dass jeder lokale Netzwerkbenutzer Druckaufträge von seinem Computer an einen Drucker senden kann, solange der Drucker an einen Druckserver angeschlossen ist und über das Netzwerk freigegeben ist.

Druck Server

Erhältlich zu einem erschwinglichen Preis, heute Druckserver bleiben eine beliebte Hardware-Lösung für die gemeinsame Nutzung von Druckern unter mehreren Benutzern. Das Gerät ist einfach einzurichten und zu bedienen, also haben Sie kein Problem damit, auch wenn Sie keine Erfahrung bei der Konfiguration von Netzwerkperipheriegeräten haben.

Um Daten zu übertragen, kann ein Netzwerkdruckserver eine Reihe von TCP / IP-Protokollen wie IPP, LPR / LPD, Telnet oder Stream und Microsoft Print Protocol verwenden.

Arten von Druckservern


Wenn es um die Methode der Verbindung zum Netzwerk geht, sind moderne Druckserver in der Regel in zwei Arten aufgeteilt - verdrahtet und drahtlos. Gleichzeitig kann die Verbindung zum Drucker über einen seriellen oder USB-Port erfolgen. So haben wir serielle Druckserver und USB-Netzwerkdrucklösungen.

Es ist auch erwähnenswert, dass ein drahtloser Druckserver eine Verbindung zum lokalen Netzwerk über Wi-Fi herstellt. Das heißt, in diesem Fall kann sich ein Drucker irgendwo im Raum befinden. Während ein verdrahteter RS-232-Druckserver durch den Abstand begrenzt ist und normalerweise in unmittelbarer Nähe zu einem Router platziert wird, was nicht immer bequem ist.

Wie funktioniert ein Netzwerkdruckdienst?


Ein Druckserver ermöglicht es Ihnen, Computer bei der Installation des Netzwerkdruckdienstes zu vermeiden. Sie fügen einfach Ihren Drucker in einen Druckserver ein und verbinden den Druckserver mit einem Ethernet-Kabel mit Ihrem Netzwerk-Router. In einigen Fällen müssen Sie auch einige zusätzliche Software installieren.

Eines der besten Dinge über einen Ethernet-Druckserver ist, dass es völlig unabhängig von jedem Netzwerk-PC ist, und in der Tat funktioniert als kleiner Computer selbst. Diese Fähigkeit hilft, die Arbeitsumgebung des Benutzers nicht zu überladen.

Wenn Sie jedoch einen seriellen Druckserver wählen, sollten Sie sich daran erinnern, dass nicht jede Lösung mit Druckern kompatibel ist, die von einem Drittanbieterhersteller entworfen wurden. Es empfiehlt sich daher, zuerst das Druckermodell mit der Kompatibilitätsliste des Druckservers zu überprüfen.

Eine weitere Sache, die Sie im Auge behalten sollten Auswählen eines Hardware-Druck-Server ist die maximale Anzahl von USB-oder seriellen Geräten, die es unterstützt. Ein Standard-Hardware-Druckserver ist in der Lage, von 1 bis 4 seriellen Geräten zu einem Zeitpunkt zu teilen, also, wenn Sie Remote-Zugriff auf mehr Geräte gleichzeitig bereitstellen müssen, ist es besser, die Software-Methode zu betrachten.

Alternative Lösung, um einen Drucker über Netzwerk zu teilen


Da es nicht möglich ist, eine unbegrenzte Anzahl von USB- oder seriellen Peripheriegeräten mit einem Hardware-Druckserver zu teilen, können Sie die Software-Methode versuchen, dies zu erreichen. Nach Software-Methode verstehen wir FlexiHub, eine spezialisierte Anwendung entwickelt, um lokale Peripheriegeräte über das Netzwerk zu teilen. Einer der Hauptvorteile des Programms ist, dass es Ihnen erlaubt, nicht nur Drucker, sondern USB oder serielle Geräte von jedem anderen Typ, einschließlich Tastaturen, Festplatten, Kameras, etc. zu teilen. Was ist mehr, mit der Software erhalten Sie die Möglichkeit zu wählen die Anzahl der Geräte, die geteilt werden.

FlexiHub

Vor- und Nachteile der alternativen Methode


Hier sind einige Vorteile, die FlexiHub bietet:

  • Die Software arbeitet über verschiedene Netzwerke, darunter LAN, Ethernet, WIFI und das Internet.
  • Plattformübergreifende Lösung, FlexiHub, ist mit Windows-, Mac- und Linux-Betriebssystemen kompatibel.
  • Das Programm ist in der Lage, praktisch jedes USB- oder serielle Gerät zu teilen.
  • Alle mit FlexiHub erstellten Verbindungen sind dank der Datenverschlüsselungsoption absolut sicher.

Nachteile:

  • Die kostenlose Version der App ermöglicht es Ihnen, nur lokale Geräte ohne Zugriff auf Remote-Dateien zu teilen.
  • FlexiHub muss auf allen Computern installiert werden, die an der Kommunikation beteiligt sind.

Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile jeder Methode ist es leicht zu sehen, dass das vielseitige Software-Tool FlexiHub eine effizientere und bequemere Lösung für die gemeinsame Nutzung von USB- und seriellen Geräten über das Netzwerk ist.

FlexiHub

Bedarf: Windows XP/2003/2008/Vista/7/8/10/Server 2012
Größe: 6.51MB
Version: 3.1.10381 ()
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